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@Mr.Disclosure sorgt für Transparenz bei Twitter

Unter Aktienbesitzern befindet sich eine ganze Reihe von aktiven Twitteristi. Sie zwitschern über allerhand und manchmal auch über jene Unternehmen, in die sie investiert haben. Damit diese Tweets vollkommen unverfänglich bleiben und keinen unbemerkt werbenden Eindruck bei den Followern hinterlassen können, hat Andy Cheung den Twitter Bot @MrDisclosure programmiert. Als Twitter Bild hat er dafür einen Weißkopfseeadler gewählt, der zufällig auch Wappentier der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) ist.

@MrDisclosure agiert auf Twitter ähnlich wie eine reale Person und macht mit eindeutigen Tweets darauf aufmerksam, wenn eine Person über ein Unternehmen twittert, in dem sie direkt oder indirekt investiert ist und auf diesen Fakt nicht aufmerksam macht. @MrDisclosure „verlangt“ dann von der mit @Mention angetwitterten Person, zukünftig doch bitte den Hashtag #investor an entsprechende Mitteilungen anzuhängen.

Mr. Disclosure (MrDisclosure) auf Twitter

Obwohl das eingeforderte Vorgehen für Investoren in den USA laut Cheung nicht rechtlich verpflichten ist, finde ich die Idee sehr gut und richtig. Voraussetzung für die Aktivität des Bots ist natürlich eine kleine Datenbank, die dokumentiert, welcher Twitter-Account zu welchem Investoren-Namen und zu welchen investierten Unternehmen gehört. Alles Weitere kann eine Programmroutine automatisiert erledigen. Bislang ist diese Datenbank noch sehr klein, doch jeder kann Cheung über @whereandy weitere Personen und Unternehmen bekannt geben.

Quelle: techcrunch.com

 

Geschrieben von Andreas Köster am 7. Oktober 2011 | Abgelegt unter Aktuelles,Best-Practice,Investor Relations,Rechtliche Vorschriften,Twitter | Keine Kommentare